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Psychoedukation

Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung

Dieses etwas sperrige Wort besagt nichts anderes als: Aufklärung. Nämlich über psychologische aber auch über neurophysiologische und biologische Zusammenhänge und ist ein fester Bestandteil meiner täglichen Arbeit.

Auch wenn ich gerne mit dem Körper und der Achtsamkeit arbeite und sich hierdurch tiefgreifende Veränderungen oft schneller einstellen als allein durch kognitive Abläufe, finde ich es wichtig, dass die KlientInnen langfristig verstehen was dabei vor sich geht. Sonst kann es passieren, dass die Verbindung von Therapie und Veränderungen im eigenen Leben entweder total übersehen wird, oder sie als alleiniges Werk der TherapeutInnen betrachtet werden könnten. Beide Haltungen würden den Menschen in dessen Selbstermächtigung beschneiden. Um das eigene Selbstverständnis und Selbstfürsorge auszubauen braucht es bei Vielen nicht nur mehr Wohlbefinden durch die Therapie, sondern auch das Einverständnis unseres Kopfes und das Wissen um Zusammenhänge.  Nur so können wir die Wichtigkeit und Richtigkeit unserer inneren Abläufe (an)erkennen und langfristig selbst regulieren lernen.

Das Wissen allein reicht nicht immer aus zB. bei Suchterkrankungen. Aber auch hier ist es ein wichtiger Baustein gewisse Verhaltensmuster und Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen, um sie bei sich selbst zu hinterfragen und ggf. zu verändern. Psychoedukation ist daher nicht nur ein Herzstück der Verhaltenstherapie, sondern findet bei so ziemlich jeder Diagnose, als auch in der Lebensberatung und im naturheilkundlichen Bereich Anwendung. Das ist auch der Grund, weshalb ich Ihnen hier Informationen zusammengefasst und weiterführende Links zusammengetragen habe, damit Sie sich ein Bild über meine Arbeit und ihr Wirken machen können, falls Erklärungen während der gemeinsamen Arbeit zu kurz kommen.

Psychoedukation ist natürlich gerade auch für Angehörige hilfreich, wenn diese durch Erkrankungen im eigenen Umfeld belastet sind. Es verhilft ihnen zu einem besseren Verständnis und einem gesünderen Umgang mit den Betroffenen.